Wie läuft ein Pferdefotoshooting eigentlich ab?

Ein Fotoshooting mit deinem Pferd, das klingt für viele im ersten Moment vielleicht aufregend. Vielleicht sogar ein kleines bisschen beängstigend. Denn was, wenn mein Pferd nicht stillsteht? Was, wenn es an diesem Tag besonders unruhig ist? Was, wenn ich nicht weiß, wie ich vor der Kamera stehen soll?
Und genau deshalb möchte ich dir heute zeigen, wie ein Pferdefotoshooting bei mir eigentlich abläuft.
Denn eines kann ich dir direkt vorwegnehmen:
Du musst nichts können. Dein Pferd muss nichts können. Und ihr müsst vor allem nicht perfekt sein.
Bei einem Fotoshooting geht es für mich nicht darum, möglichst viele perfekte Posen abzuarbeiten.
Es geht nicht darum, dass dein Pferd eine bestimmte Position halten muss oder dass du die ganze Zeit wissen musst, wohin mit deinen Händen.
Es geht um euch. Um eure Verbindung. Um diese kleinen, echten Momente, die zwischen euch entstehen.
Vor dem Shooting: wir planen ganz entspannt
Bevor es überhaupt losgeht, sprechen wir natürlich erst einmal über eure Wünsche und Vorstellungen.
Vielleicht hast du schon ganz genaue Ideen im Kopf.
Vielleicht gibt es bestimmte Bilder, die du dir schon lange wünschst.
Oder vielleicht weißt du einfach nur, dass du endlich wunderschöne Erinnerungen mit deinem Pferd haben möchtest.
Und auch das ist vollkommen in Ordnung.
Wir schauen gemeinsam, was zu euch passt, welche Stimmung du dir für eure Bilder wünschst und was euch als Team ausmacht.
Denn jedes Pferd ist anders. Und jede Verbindung zwischen Mensch und Pferd ist anders.
Deshalb soll auch kein Shooting aussehen wie das andere.
Am Shootingtag darfst du erst einmal ankommen

Wenn der Shootingtag da ist, gibt es bei mir keinen Grund zur Hektik.
Du musst nicht auf die Minute genau funktionieren und auch dein Pferd muss nicht sofort bereit und in Position sein, sobald ich mit der Kamera auftauche.
Wir lassen euch erst einmal ankommen.
Dein Pferd darf schauen, schnuppern und sich an die Situation gewöhnen.
Und auch du darfst erst einmal durchatmen. 🤍
Ein Fotoshooting soll sich nicht wie eine Prüfung anfühlen.
Es gibt kein „Jetzt musst du das machen“ und kein „Dein Pferd muss jetzt unbedingt stillstehen“.
Denn Pferde sind nun einmal Pferde.
Sie haben gute und schlechte Tage. Sie sind neugierig, verspielt, aufmerksam oder manchmal einfach mit etwas ganz anderem beschäftigt. Und ganz ehrlich?
Das ist völlig okay.
Ich arbeite mit dem, was euer Pferd an diesem Tag mitbringt.
Keine starren Posen. Kein Druck.
Einer der wichtigsten Punkte für mich ist, dass ihr euch während des Shootings wohlfühlt.
Du musst nicht wissen, wie man vor einer Kamera posiert.
Du musst nicht die ganze Zeit in die Kamera schauen.
Und du musst dir auch keine Gedanken darüber machen, ob du gerade „richtig“ aussiehst.
Denn meistens entstehen die schönsten Bilder genau dann, wenn man aufhört, darüber nachzudenken.
Vielleicht streichelst du dein Pferd einfach.
Vielleicht schaust du ihm in die Augen.
Vielleicht lauft ihr gemeinsam ein Stück über die Wiese.
Vielleicht passiert gerade etwas völlig Unerwartetes und ihr müsst beide lachen.
Genau diese Momente liebe ich.
Die kleinen Berührungen.
Der Blick zwischen euch.
Die Hand in der Mähne.
Dieses vertraute Gefühl, wenn ihr einfach zusammen seid.
Dafür braucht es keine perfekte Pose.
Aber natürlich heißt das nicht, dass wir gar keine Posen ausprobieren können.

Wenn du bestimmte Vorstellungen hast oder dir klassische, bewusst inszenierte Bilder mit deinem Pferd wünschst, dann nehmen wir uns dafür natürlich genauso gerne Zeit.
Vielleicht gibt es ein bestimmtes Bild, das du schon lange im Kopf hast, oder eine Pose, die du unbedingt einmal ausprobieren möchtest.
Auch dafür ist während unseres Shootings Platz.
Mir ist einfach wichtig, dass nichts erzwungen werden muss.
Wir können gemeinsam schauen, was sich für euch gut anfühlt und was zu euch passt.
Und manchmal entsteht aus einer bewusst ausprobierten Pose genauso ein wunderschöner Moment, vielleicht sogar einer, mit dem du vorher gar nicht gerechnet hast.
Wir richten uns nach deinem Pferd
Dein Pferd gibt das Tempo vor.
Wenn es eine Pause braucht, machen wir eine Pause.
Wenn es gerade besonders aufmerksam oder neugierig ist, nehmen wir uns die Zeit dafür.
Und wenn etwas nicht funktioniert, dann ist das auch kein Problem.
Wir müssen nichts erzwingen.
Manchmal entstehen die schönsten Bilder aus Momenten, die überhaupt nicht geplant waren.
Ein Windstoß, der plötzlich durch die Mähne weht.
Ein neugieriger Blick in die Ferne.
Ein kleiner Moment der Ruhe.
Oder einfach du und dein Pferd, ganz für euch.
Und genau deshalb liebe ich diese Art der Fotografie so sehr.
Denn man kann echte Momente nicht planen.
Man kann ihnen nur Raum geben, damit sie entstehen dürfen.
Und was ist, wenn mein Pferd nicht stillsteht?

Diese Frage höre ich immer wieder.
Und meine Antwort ist ganz einfach:
Dann steht es eben nicht still. 🥰
Nicht jedes Pferd ist von Natur aus ein geduldiges Fotomodell. Und das muss es auch überhaupt nicht sein.
Du musst dir keine Sorgen machen, wenn dein Pferd mal den Kopf bewegt, irgendwohin schaut oder lieber wissen möchte, was gerade um euch herum passiert.
Ich erwarte kein perfekt erzogenes Pferd.
Ich erwarte kein Pferd, das stundenlang stillsteht.
Ich möchte dein Pferd so fotografieren, wie es ist.
Mit seinem Charakter. Seinen Eigenheiten. Seiner Persönlichkeit.
Denn genau das macht es doch aus. 🐴
Es geht um eure Geschichte
Vielleicht begleitet dich dein Pferd schon seit vielen Jahren.
Vielleicht habt ihr gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt.
Vielleicht wart ihr schon immer ein Team.
Oder vielleicht seid ihr noch ganz am Anfang eurer gemeinsamen Geschichte.
Egal, wie eure Geschichte aussieht, sie ist einzigartig.
Und genau das möchte ich für dich festhalten.
Nicht nur ein schönes Bild.
Sondern Erinnerungen.
Erinnerungen an diese besondere Zeit mit deinem Pferd.
An die kleinen Momente, die im Alltag manchmal ganz selbstverständlich wirken.
Denn irgendwann merken wir oft erst, wie wertvoll genau diese Momente eigentlich waren.
Nach dem Shooting ist die Vorfreude noch nicht vorbei
Nach unserem gemeinsamen Shooting beginnt für mich die Arbeit hinter den Kulissen.
Ich schaue mir eure entstandenen Bilder in Ruhe an und kümmere mich anschließend mit viel Liebe um die Bearbeitung.
Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Bilder nicht einfach nur schön aussehen.
Sie sollen sich nach euch anfühlen.
Nach eurem Pferd.
Nach eurer Verbindung.
Nach diesem einen besonderen Moment, den wir gemeinsam festgehalten haben.
Mein Wunsch für euer Fotoshooting
Ich möchte, dass du dich an euer Fotoshooting nicht als stressigen Termin erinnerst.
Sondern als eine schöne gemeinsame Zeit.
Eine Zeit, in der du bewusst bei deinem Pferd sein konntest.
Ohne Alltag.
Ohne Erwartungen.
Ohne Druck.
Einfach ihr beide.
Du musst nicht perfekt aussehen.

Dein Pferd muss nicht perfekt funktionieren.
Ihr müsst nichts darstellen, was ihr nicht seid.
Ihr dürft einfach ihr selbst sein.
Und vielleicht entstehen genau dann die Bilder, die du später am meisten lieben wirst.
Denn am Ende geht es nicht um perfekte Posen.
Es geht um echte Blicke.
Um vertraute Berührungen.
Um kleine Momente.
Um das Gefühl, das du hast, wenn du bei deinem Pferd bist.
Und genau das möchte ich für dich festhalten.


